Erster Mai 2018: Den anti-proletarischen Angriff zurückschlagen - Lernen, sich zu verteidigen, um sich auf den Sieg vorzubereiten!

Überall auf der Welt sind die Proletarier massiven Angriffen ausgesetzt. Die Bourgeoisie und ihre desinformierenden Massenmedien behaupten, dass „wir nun aus der Krise herausgekommen sind“. Aber als Prekarität verkleidet hat die Erwerbslosigkeit nicht aufgehört, weiter anzusteigen. Arbeitsrhythmen und Arbeitsbedingungen verschlechtern sich zunehmend. Die tatsächlich getöteten Proletarier in den Fabriken, auf den Baustellen, auf den Straßen, auf dem Ackerland erreichen ein gewaltiges Ausmaß. Was man bezahlt für Mieten (wenn es einem gelingt, eine Bruchbude zum Leben zu finden!), Lebensmittel, Strom (all das sind primäre Bedürfnisse!), für Mobilität (um zur Arbeit zu kommen oder eine zu finden!) nimmt einem die Luft zum Atmen.

Die täglichen Lebensbedingungen werden immer schwieriger und dramatischer, lasten in erdrückender Weise auf Singles, Paaren, Jungen und Alten. Die Gerichte und die „Ordnungskräfte“ verfolgen die kämpfenden Proletarier, verbieten und attackieren die Streikposten, elaborieren immer neue Repressions- und Einschüchterungsmaßnahmen, gehen in terroristischer Art und Weise gegen die vor, die das verteidigen, was in vielen Jahren mit langen und schwierigen Kämpfen errungen wurde. Die Regime-Gewerkschaften und die reformistischen und parlamentarischen Parteien sind seit langer Zeit Kolonnen der „konstituierten Ordnung“ und arbeiten nur, um die Interessen des Kapitals, des Staates und der Nation zu verteidigen.

Der nationalistische und religiöse Aberglaube lastet schwer wie ein Felsbrocken: er gaukelt den Proletariern vor, einen Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit und dem täglichen Terror zu finden und trägt dazu bei, sie zu separieren und gegeneinander aufzuhetzen, um sie im Moment des notwendigen Kampfes zu schwächen. In dieses wahnsinnige Bild reihen sich die Aktivitäten durch Rassisten und Neo-Faschisten ein, ob individuell oder als Gruppen, die als jämmerliche Handlanger in der Verteidigung der bürgerlichen Interessen agieren, Terror und Spaltungen innerhalb der proletarischen Reihen verbreiten, die am stärksten ausgebeuteten, hilflosesten, erpressbarsten angreifen: die wachsende Schar von Migranten, die vor den Katastrophen und Massenmorden auf der Flucht sind, die seit Jahrzehnten von allen imperialistischen Mächten in Afrika und Asien produziert werden. Somit kommen wir schließlich zu den Kriegen: in einem Gebiet, das den südlichen und östlichen Mittelmeerraum umfasst, von Marokko bis Syrien, mit Verästelungen, die einerseits bis zur Ukraine und andererseits bis Afghanistan und bis Jemen reichen. Die blutigen Klauen von allen Imperialismen (USA und Israel, Russland und Großbritannien, Frankreich und Italien, Deutschland und China, Iran und Türkei, Saudi Arabien und Ägypten, und so weiter) greifen ins Fleisch der massakrierten, bombardierten, verbrannten, vergasten Proletarier. Es sind Kriege, um die Energiequellen zu kontrollieren, Kriege, um sich strategisch in Stellung zu bringen, imperialistische Kriege, die langfristig den Weg für einen neuen allgemeinen Konflikt vorbereiten – dieser Weltkrieg, der schon zwei Mal die Welt verwüstet hat, ist die letzte Resource des Kapitals, um aus der eigenen strukturellen Krise herauszukommen.

Gegenüber all dem muss das Proletariat – heute gespalten, desillusioniert, eingeschüchtert – den Weg des offenen Kampfes gegen alle bürgerlichen Institutionen wiederfinden. Es muss seine eigene, vollständige organisatorische und politische Autonomie zurückerlangen. Es muss kämpfen, um sich dauerhafte territoriale Organismen zur Verteidigung der eigenen Lebens- und Arbeitsbedingungen zu geben. Es muss dazu zurückfinden, die enorme Kraft zu spüren, die es durch seine Anzahl und seine Internationalität besitzt, indem es sich gegen jegliche Spaltung, jegliche irreführende Illusion, jegliche Heuchelei organisiert, die von den Regime-Gewerkschaften, den verfassungskonformen Parteien von diesem oder jenem Staat, dieser oder jener Nation oder nationalistischen Sichtweise geschürt werden.

Vor allem muss es verstehen, dass es keine Freunde unter all den nationalen wie internationalen Räubern hat und ab sofort jeglicher Seite in den internationalen Konflikten seine Unterstützung verweigern. An seiner Seite in den harten Schlachten, die sich vorbereiten, arbeiten wir Kommunisten, damit diese Perspektive jeden Tag deutlicher wird: damit sich in den unvermeidbaren Kämpfen von heute und morgen wieder – nach quasi einem Jahrhundert von Niederlagen und Verrat – der Weg zu einer klassenlosen Gesellschaft öffnet, ohne Ausbeutung, ohne Krieg – zum Kommunismus.

Internationale Kommunistische Partei