Während die großen Volksgemeinschaftsparteien zusehends erodieren, sorgt sich die Linke des Kapitals um den "Erhalt der Demokratie". Marx verband seine grundlegende Kritik der Demokratie als Ausdruck der Entfremdung des Gattungswesens Mensch (im Kapitalismus zur Ware degradiert und individualisiert) mit der politischen Unterstützung des Kampfes für die Demokratie als Ausdruck des bürgerlichen Fortschritts. Das revolutionäre Ziel dabei war es, zur Selbstaufhebung des Proletariats zu gelangen. Seine falschen Apologeten haben diesen revolutionären Kern durch die bürgerliche Ideologie des demokratischen Ewigkeitswertes ersetzt. Wir stellen die historische Überholtheit der positiven Bezugnahme auf die Demokratie und die Unbrauchbarkeit ihrer Mechanismen für den heutigen proletarischen Kampf dar.
In Berlin am 29.10. um 19.30h im RAUM, Rungestr. 20, Berlin-Mitte
In Nürnberg am 31.10. um 20h auf der Linken Literaturmesse im Künstlerhaus, Königstr. 93.