Samstag, 28 März 2020

Umweltkrise und kapitalistische Krise – Grüner Kapitalismus ist keine Lösung!

Mit Demonstrationen und Petitionen, Baumbesetzungen und Blockaden tritt eine junge Generation von Umweltschützern auf den Plan, die so heterogen wie aktivistisch ist: Von „Ende Gelände“ über „Fridays for future“ bis zu „Extinction rebellion“. Sie sind getrieben von der Sorge über die zunehmende Vernichtung der natürlichen Lebensgrundlagen. Angesichts des immer offensichtlicher werdenden Wandels des meteorologischen Klimas beeinflussen sie zunehmend das politische Klima nicht nur in Europa. Ihnen ist es (zumindest zeitweilig) gelungen, die fremdenfeindlich aufgeheizte Flüchtlingsdebatte aus der Poleposition deutscher Zukunfts­ängste zu verdrängen. Und trotz gelegentlicher spießbürgerlicher Ermahnungen, vom freitäglichen Schulschwänzen abzusehen und Blockaden zu unterlassen, stösst diese Bewegung auf breiteste Sympathie. Allerdings sind es bisher vor allem die Grünen, die bezeichnenderweise aus dieser Politisierung der jungen Generation politisches Kapital schlagen können. Aufgrund ihrer weitgehenden politischen Indifferenz und staatsbürgerlichen Orientierung kann diese Bewegung trotz vieler radikaler Parolen für das Konzept eines „Grünen Kapitalismus“ instrumentalisiert werden.

Öffentliche Veranstaltung • 13.02.2020 • 19h • K9 • Kinzigstraße 9, Berlin-Friedrichshain

Internationale Kommunistische Partei

Was unsere Partei kennzeichnet

Jede Ausgabe unserer Zeitung hat einen Kasten unter dem Titel, der sagt:

WAS UNSERE PARTEI KENNZEICHNET: Die politische Kontinuität von Marx zu Lenin bis zur Gründung der Kommunistischen Internationale und der Kommunistischen Partei Italiens (Livorno 1921); der Kampf der Kommunistischen Linken gegen die Degeneration der Kommunistischen Internationale, gegen die Theorie des „Sozialismus in einem Land“ und die stalinistische Konterrevolution; die Ablehnung von Volksfronten und des bürgerlichen Widerstandes gegen den Faschismus; die schwierige Arbeit der Wiederherstellung der revolutionären Theorie und Organisation in Verbindung mit der Arbeiterklasse, gegen jede personenbezogene und parlamentarische Politik.

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Kapitalismus: eine Ökonomie für den Krieg

Für das Wachstum des Kapitals sind die Militärausgaben absolut notwendig. Der Staat finanziert mit ihnen die Sicherheit, die die Kapitalisten benötigen, um sich die auswärtigen Reichtumsquellen, die Unterwerfung der Arbeiter im In- und Ausland, die unmittelbare Ausbeutung der natürlichen Ressourcen, die Organisation der Fabriken und die Macht des nationalen Kapitalismus zu sichern.

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Den Planeten retten... aber wie?

Der Klimawandel, CO2-Wachstum, Plastik überall, Pestizide und Herbizide, Luft- und Wasserverschmutzung, die Entwaldung und Wüstenbildung in immer umfangreicheren Gebieten, das Abschmelzen der Gletscher, die verbreitete Zubetonierung und Versiegelung, die von Verkehr verstopften Städte, Lebensmittelzusatzstoffe und Gifte aller Art in unserem Essen.

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Zur Aggression gegen einen Sympathisanten und eine Genossin

Am Samstag, den 30.11. fand in Bologna eine Demonstration statt, zu der die Basisgewerkschaft S.I. Cobas aufgerufen hatte, um die wachsende juristisch-polizeiliche Repression in den Auseinandersetzungen der engagierten Arbeiter in den gewerkschaftlichen Kämpfen und der Aktivisten der sozialen Kämpfe anzuprangern. Am Rande dieser Demonstration hat sich nun eine blamable Aggression seitens eines Dutzends junger Menschen ereignet, die aus dem Spektrum der feministischen Bewegung „Non una di meno“ kommen, gegen einen von unseren Sympathisanten, der unwürdige Abschluss einer monatelangen Diffamierungskampagne, mit der sich ein Beziehungsstreit in Anschuldigungen von Belästigungen und Stalkertum ausgeweitet hatte, bis zur diffusen Andeutung von „Vergewaltigung“! Im Verlauf dieses traurigen Ereignisses ist auch eine Genossin unserer Organisation überfallen und verprügelt worden, die ihn verteidigt hat.

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International Press

 

                    

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