Vom israelischen Staat stranguliert, von täglichen Schikanen und Morden heimgesucht, von allen arabischen Bourgeoisien der Region (einschließlich der palästinensischen Bourgeoisie) in einer Sackgasse eitler nationaler Versprechungen festgenagelt, Opfer aller mehr oder weniger heimlichen diplomatischen Manöver der westlichen und nahöstlichen Staaten, stehen die palästinensischen Proletarier des Gazastreifens kurz davor, ein weiteres blutiges Gemetzel zu erleiden, nach den – vielleicht weit entfernten, aber nie mit Wut und Entsetzen vergessenen – Massakern von Tell Al-Zataar (im Libanon, August 1976) und Sabra und Chatila (ebenfalls im Libanon, September 1982) und den vielen, die folgten.
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